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Kurze Einführung in die Arbeit mit Submersanlagen |
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Die
Essiganlage LABU wird bereits in mehr als 15 Ländern von über 90 Qualitätsbetrieben für die Essigbereitung verwendet. Die
Essigproduktion ist eine einfache Tätigkeit, die jedoch Genauigkeit
und entsprechend sauberes Arbeiten erfordert.
Wie entsteht Essig?
Die Essiggärung ist ein natürlicher, biochemischer Vorgang,
bei dem Alkohol durch Bakterien der Gruppe Gluconobacter und Acetobacter
in Essigsäure umgewandelt wird. Durch Oxidation des Azetaldehyds
ensteht Essigsäure. Üblicherweise ergibt 1 % vol Alkohol etwa
1 % Säure.
Herstellung der Grundstoffe für die Essigbereitung
Jede alkoholische Flüssigkeit kann zu Essig vergoren werden. Die
frischen Früchte werden gepresst und anschließend
zu Alkohol vergoren. Direkt nach der Gärung wird die Hefe entfernt
und der Jungwein entsprechend geklärt. Dies kann durch natürliches
Absitzen oder mittels Filtration passieren. Die Behälter sollten
voll gefüllt werden, so dass es zu keinem Sauerstoffeinfluss kommen
kann. Damit kann die Qualität erhalten werden.
Die Essigbereitung in der LABU Anlage
Jede LABU Essiganlage wird mit Bakterienkulturen, die für die Submersbereitung
notwendig sind, ausgeliefert. Bei der Erstbefüllung sollte die Anlage
mit einem möglichst klaren Grundwein mit nicht mehr als 8 % vol gestartet
werden. Dann werden die Bakterien zugesetzt. Die Anlage ist bereits auf
die Arbeitstemperatur voreingestellt, so dass direkt danach die Essigbereitung
einsetzt. An Arbeitstätigkeiten ist in dieser Zeit nur eine tägliche
Säurebestimmung notwendig. Bereits nach einigen Tagen ist der erste
Essig fertig. Von diesem Zeitpunkt weg wird etwa die Hälfte
entnommen und neuerlich frisches Grundprodukt zugesetzt. Je nach Produkt
ist der Essig dann zwischen 2 und 4 Tagen fertig und kann so kontinuierlich
produziert werden
Weiterbehandlung des fertigen Essig
Der fertige Essig sollte gelagert werden. Zur Lagerung empfehlen
sich ausgediente Barriquefässer, da diese vielen Essigen noch eine
letzte Würze verleihen. Gleichzeitig führt dies bei Rotweinessig
noch zu einer Verbesserung der Farbe. Je nach Verkaufsform kann der Essig naturtrüb (allerdings ohne lebende
Bakterien) nach Erhitzen abgefüllt werden, oder durch Entkeimungsfiltration
blank in die Flasche gebracht werden.
Veredelungsmöglichkeiten durch Kräuter, Gewürze oder Früchte
bieten nochmals eine Variation in der Vermarktung.
Die Vermarktung und Kennzeichnung von fertigem Essig
Guter Essig ist recht einfach zu vermarkten. Allerdings sind unbedingt
die regionalen gesetzlichen Bestimmungen und die Deklaration zu beachten.
Üblicherweise müssen in Europa folgende Informationen auf dem
Etikett zu finden sein:
· Sachbezeichnung
· Essigart
· Säuregehalt | |