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Diese Seite ist eine Zusammenarbeit mit Eva Laspas, Ernährungsberaterin
nach der TCM und alle Texte stammen aus ihrer Feder.
Birnen-Essig nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):
Im
Winter ist unser Immunsystem besonders gefordert. Trockene Heizungsluft
in den Räumen wechselt mit kalter feuchter Luft im Freien ab. Hier weiß
die TCM die Birne als Nahrungsmittel, das die Trockenheit der Lunge und
Haut befeuchtet.
Ihr Geschmack ist süß und leicht
säuerlich. Das Säuerliche bewirkt, dass die Säfte im Körper bleiben,
etwas verstärken kann man diesen Effekt durch den duftenden Birnenessig.
Als Naturheilmittel gilt die Birne in der TCM auch als Mittel gegen
Nervosität, Durst und trockenem Mund. Gleichfalls kann man sie bei
Husten, Schluckbeschwerden, Halsentzündung und trockenem Stuhl
versuchen. Als besonderes Hilfsmittel gilt die Birne beim "Kater" nach
einer feuchtfröhlichen Feier. Für all diese Fälle sollten die Birnen
leicht gedünstet gegessen werden. Diese Informationen ersetzen keine Behandlung
durch Ihren Arzt!
Der
Birnenessig unterstützt die Wirkung der Birne. Er ist aus feinen
Mostbirnen gemacht und hat einen leicht nussigen Geschmack. Probieren
Sie ihn als Salatdressing oder runden Sie Ihre Saucen damit ab. Gegen
den "Kater" nehmen Sie einen Schuss (nach Belieben) auf ein Glas
Wasser.
Karottenessig - Zur Unterstützung Ihrer Verdauung
In
der TCM ist es besonders wichtig, ein starkes "Erdelement" zu haben.
Das sind Magen und Milz, sowie Bauchspeicheldrüse. Das Erdelement wird
besonders durch Lebensmittel genährt, die aus der Erde kommen. Also
Wurzelgemüse. Sie können also etwas besonders Gutes für sich tun, wenn
Sie Karottenessig probieren. Die Wirkung des "orangen Goldes" werden Sie nach regelmäßiger Verwendung als wohltuend empfinden.
Quitten-Essig nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):
Wenn
es draußen kalt und nebelig ist, dann genießt man gerne eine gute warme
Lauchsuppe mit einem Schuss Essig abgeschmeckt. Im Winter sind
besonders unsere Nieren gefordert, die Energie (Qi) der Nieren hält
unseren ganzen Körper „warm“. Damit das Nieren-Qi auch fest bleibt,
verwendet man im Winter öfter einmal den honigduftenden Quittenessig.
Nachgeschaut bei der Hildegard Medizin, die Quitte:
Über
die Quitte findet man in der chinesischen Literatur nicht so viel, sie
ist eher ein Produkt westlicher Breitengrade. Also machte ich einen
Ausflug in die Hildegard Medizin, die im Westen eine ähnliche
Gesundheitsphilosophie hatte, wie die Chinesen im Osten. Hier findet
man die Quitte empfohlen bei Nierenproblemen und als Kur zur
Ausscheidung von Harnsäure bei Rheuma und Gicht, außerdem eine Anzahl
leckerer Rezepte.
Bei diesen Heilanwendungen empfiehlt es sich immer, den Arzt oder die Ernährungsberaterin nach der TCM zu Rate zu ziehen.
Und bei Erkältung mit Fieber?
Die
säuerlichen Eigenschaften des Quittenessigs eignen sich auch gut zum
„Bewahren der Säfte“ während fiebriger Erkältungen. Wenn dann auch noch
trockene Kehle und Husten mitspielen, gibt es einen weiteren Essig, zu
dem man greifen kann: der Birnenessig (siehe ganz oben)
Eva Laspas, Ernährungsberaterin nach der TCM, eva@laspas.at , www.laspas.at |