Essig nach der TCM /2

Essig nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

Diese Seite ist eine Zusammenarbeit mit Eva Laspas, Ernährungsberaterin nach der TCM und alle Texte stammen aus ihrer Feder.

 

Birnen-Essig nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):

Im Winter ist unser Immunsystem besonders gefordert. Trockene Heizungsluft in den Räumen wechselt mit kalter feuchter Luft im Freien ab. Hier weiß die TCM die Birne als Nahrungsmittel, das die Trockenheit der Lunge und Haut befeuchtet.
Ihr Geschmack ist süß und leicht säuerlich. Das Säuerliche bewirkt, dass die Säfte im Körper bleiben, etwas verstärken kann man diesen Effekt durch den duftenden Birnenessig.

Als Naturheilmittel gilt die Birne in der TCM auch als Mittel gegen Nervosität, Durst und trockenem Mund. Gleichfalls kann man sie bei Husten, Schluckbeschwerden, Halsentzündung und trockenem Stuhl versuchen. Als besonderes Hilfsmittel gilt die Birne beim „Kater“ nach einer feuchtfröhlichen Feier. Für all diese Fälle sollten die Birnen leicht gedünstet gegessen werden. Diese Informationen ersetzen keine Behandlung durch Ihren Arzt!

Der Birnenessig unterstützt die Wirkung der Birne. Er ist aus feinen Mostbirnen gemacht und hat einen leicht nussigen Geschmack. Probieren Sie ihn als Salatdressing oder runden Sie Ihre Saucen damit ab. Gegen den „Kater“ nehmen Sie einen Schuss (nach Belieben) auf ein Glas Wasser.

Karottenessig – Zur Unterstützung Ihrer Verdauung

In der TCM ist es besonders wichtig, ein starkes „Erdelement“ zu haben. Das sind Magen und Milz, sowie Bauchspeicheldrüse. Das Erdelement wird besonders durch Lebensmittel genährt, die aus der Erde kommen. Also Wurzelgemüse. Sie können also etwas besonders Gutes für sich tun, wenn Sie Karottenessig probieren. Die Wirkung des „orangen Goldes“ werden Sie nach regelmäßiger Verwendung als wohltuend empfinden.

Quitten-Essig nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM):

Wenn es draußen kalt und nebelig ist, dann genießt man gerne eine gute warme Lauchsuppe mit einem Schuss Essig abgeschmeckt. Im Winter sind besonders unsere Nieren gefordert, die Energie (Qi) der Nieren hält unseren ganzen Körper „warm“. Damit das Nieren-Qi auch fest bleibt, verwendet man im Winter öfter einmal den honigduftenden Quittenessig.

Nachgeschaut bei der Hildegard Medizin, die Quitte:

Über die Quitte findet man in der chinesischen Literatur nicht so viel, sie ist eher ein Produkt westlicher Breitengrade. Also machte ich einen Ausflug in die Hildegard Medizin, die im Westen eine ähnliche Gesundheitsphilosophie hatte, wie die Chinesen im Osten. Hier findet man die Quitte empfohlen bei Nierenproblemen und als Kur zur Ausscheidung von Harnsäure bei Rheuma und Gicht, außerdem eine Anzahl leckerer Rezepte.

Bei diesen Heilanwendungen empfiehlt es sich immer, den Arzt oder die Ernährungsberaterin nach der TCM zu Rate zu ziehen.

Und bei Erkältung mit Fieber?

Die säuerlichen Eigenschaften des Quittenessigs eignen sich auch gut zum „Bewahren der Säfte“ während fiebriger Erkältungen. Wenn dann auch noch trockene Kehle und Husten mitspielen, gibt es einen weiteren Essig, zu dem man greifen kann: der Birnenessig (siehe ganz oben)

Eva Laspas, Ernährungsberaterin nach der TCM, eva@laspas.at , www.laspas.at

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